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Ein Selfie aus besseren Tagen (1997)
Dagmar starb nach mehrjährigem Kampf gegen einen Hirntumor, an seiner bösartigsten Variante, dem Glioblastom.
Krankheitsverlauf:

Juli 1994

Dagmar ließ beim Frühstück ihre Kaffeetasse fallen und hatte kein Gefühl mehr im rechten Arm. Sie wollte mit mir darüber reden, konnte aber nicht. Dann versuchte sie mir etwas aufzuschreiben, was allerdings ebenfalls nicht klappte. Ich fuhr mit ihr ins Städt. Krankenhaus (Krefeld), wo Sie stationär aufgenommen wurde.
Diagnose (nach CT/MRT): Nachweis einer ca. 2cm im Durchmesser großen Intracerebralen Raumforderung rechts frontal paramedian (z. B. Astrozytom niedrigen Malignitätsgrades).
August 1994
Stereotaktische Biopsie im Alfried-Krupp Krankenhaus in Essen.
Diagnose: Oligoastrozytom WHO Grad II re.-frontal.
September 1994
Stereotaktische Jod 125-Seed-Implantation in der Kölner Uni-Klinik. Die Dosis betrug 80Gy (Permanentimplantation) Sie nimmt nun Carbamazepin (Timonil 300 (1 - 0 - 2)) ein.

Dezember 1994

"Auf den CCT-Bildern zeigt sich eine deutliche Rückbildung des Tumors." Wenn das nicht ein Grund zum Feiern war. Zu diesem Zeitpunkt sind wir davon ausgegangen, daß das Thema Hirntumor abgeschlossen wäre.
Juni 1996
Das Carbamazepin wird auf (Timonil 300 (1/2 - 0 - 1)) reduziert. Später wurde es ganz abgesetzt.

September 1999
... Neu aufgetreten ist ein stark KM-anreichender Bezirk am kranialen Rand der beschriebenen Raumforderung sowie weiterer stark KM-anreichender Bezirk am lateralen Rand der Raumforderung...
Dezember 1999
Dagmar hatte einen Grand mal. Sie bekam in der letzten Zeit verstärkt Kopfschmerzen und hatte Probleme mit dem linken Bein. Eine PET-Untersuchung wurde gemacht.
Januar 2000
Dagmar wurde in der Uniklinik Köln operiert. "Zystisches Rezidiv eines Oligodendroglioms rechts frontal, histologisch Glioblastom. "
Februar 2000
Reha in der Fachklinik Rhein/Ruhr in Essen.

 

© 2018 Herbert Marquardt
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